22. Oktober 2023
78. Tag: Bogota, COL
Von
NAch
Gefahren
Unterwegs
Auf dem Bike
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78. Tag: Bogota, COL
Der heutige Tag in 300 Zeichen
Am Morgen mit der Seilbahn auf den Monserrate gefahren.
Von 10 - 14:00 über riesigen Markt in der Innenstadt geschlendert.
Abendessen mit Michael & Jeanne aus Neuseeland
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Bogota, COL
Seilbahnfahrt auf den MonserrateDer Moserrate ist einer der 2 „Hausberge“ von Bogota Er ist mit seinen 3152 Metern Höhe der kleine Bruder des Guadelupe Hill (3360 Meter hoch).
Aber zur Seilbahn muss man erst mal kommen! Von meinem Hotel aus führt eine sehr steile Gasse mehrere Hundert Meter hoch. Dann folgen viele viele Stufen, welche an einem Amphitheater einer Schule vorbei führen. - Da war ich schon fertig. Bin zu schnell losgegangen.
Um 8:30 Uhr war ich schon in der Bahn und filmte die gesamten 4 1/2 Minuten bis nach oben.
Auf dem Gipfel steht eine Basilika, welche auch eine Wallfahrtskirche ist. Sehr beeindruckend sind die 13 Bronzefiguren, die den Leidensweg Christi darstellen. Diese sind sehr schön gearbeitet.
Sollte jemand die Fotos von allen Figuren haben wollen, bitte Bescheid geben.
Oben angekommen, gönnte ich mir erst einmal einen Kaffee, später ein kleines Bier.
Die Kirche war sehr voll. Kein Wunder: Es ist Sonntag! Die Rede des Geistlichen wurde auch über Lautsprecher nach draußen übertragen.
Die Besucherstruktur zog sich durch alle Altersgruppen. Den Sportlichen war die lange Tour des Aufstiegs deutlich anzusehen. Da war ich mit meiner 16.000 COB (4 USD) schon sehr zufrieden.
Nach einer Weile riss der Himmel auf und ich konnte auch einige Fotos machen.
Um 10:00 Uhr stellte ich mich an der langen Schlange zur Talfahrt an. Es ging schnell voran, denn die Gondel ist erst mit 50 Personen voll.
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Bogota, COL
Trubel in der StadtWieder um Fuße des Berges angekommen war es deutlich wärmer. Viele Marktstände säumen die Straße bergab ins Zentrum. Ich probierte Rindersteakstücke am Spieß und später Südfrüchtebecher. Alles zum Spottpreis für meinereiner.
Von Karoline, der Putzfrau im Hotel erfuhr ich am Nachmittag, dass sie 300 USD (= 1,3 Mio Kolumbianische Peso) im Monat verdient. der Durchschnittslohn der Normalbevölkerung liegt wohl nicht wesentlich höher.
Der Trubel in der Innenstadt war wieder gewaltig und noch größer als am Vortage.
Dort trieb ich mich bis etwa 13:30 Uhr rum, kaufte Käsebrot und 2 Cola, gaffte in die Stände und schaute den volkstümlichen Darbietungen der Kinder & Jugendlichen einer Tanzschule zu.
Am Skurrilsten fand ich den Stand, wo man frischen Schneckenschleim für eine Gesichtsmaske Kufen konnte. - Aber auch hier bestätigte mit Karoline später, dass diese Naturprodukte zur Zeit sehr gefragt sind.
Auf dem beabsichtigten Heimweg überraschte es kaum, dass der Himmel mal wieder zur Mittagszeit seine Pforten aufmachte und kalte klare Suppe in rauen Menge über die Stadt verteilte.
Als ich einen Teil des Heimwegs einigermaßen unter den Balkons huschend hinter mich gebracht hatte, war ich Augenzeuge wie ein übermütiger Mopedfahrer in den Sturzfluten der bergabführenden Straße stürzte. Seine Freundin hatte wohl mächtige Schmerzen.
Ich half beim Aufrichten der Maschine mit, denn sie hatte den linken Fuß darunter. - Jetzt war ich auch richtig durchnässt!
Im Hotel föhnte ich 2 Stunden meine Hose und die Schuhe trocken. Die meisten anderen Klamotten waren ja im Bike verstaut.
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Bogota, COL
Abendessen mit Michael & JeanneUrsprünglich war mit Adam aus Kanada vereinbart, dass wir uns am Sonntagabend auf eine nette Bierrunde treffen. Der Jet-Pilot aus Vancouver meldete sich aber nicht.
So lernte ich unverhofft aber sehr angenehm die beiden Weltenbummler-Großeltern aus Neuseeland kennen. Wir waren beim Chinesen zu Abend essen. Es war ein sehr schöner Abend.
Weil ich erst um 20:00 Uhr wieder im Hotel war, gab es gestern keinen Tagebucheintrag.













